Das Haus Favarger
Seit 1826 haben sich sieben Generationen der Familie an der Spitze der Firma abgelöst. Die Geschichte beginnt wie eine Fabel: ein Uhrenmacher, Jean Samuel Favarger, heiratet Suzanne, die Tochter des Schokoladenfabrikaten Jacques Foulquier. Mit ihr heiratet er auch das Handwerk und die Leidenschaft für die Schokolade und er baut die Schokoladenmanufaktur an der Seite seines Schwiegervaters weiter aus.
Was die Berufe des Uhrenmachers und des Schokoladenfabrikantens gemeinsam haben liegt in der Verbindung von Feinmechanik und einem handwerklich orientierten Know-how.
Die beiden Symbole für Schweizer Know-how waren somit in ein und derselben Familie vereint.
Die beiden Symbole für Schweizer Know-how waren somit in ein und derselben Familie vereint.
Das Haus Favarger
Einige Dokumente belegen, dass Favarger das erste Haus in der Schweiz war, das mit der maschinellen Herstellung von Schokolade begann. Nach dem Vorbild anderer großer Pioniere der Schweizer Schokoladeherstellung versuchte es die Familie stets, die Herstellungsprozesse zu verbessern, um für absolute Qualität zu sorgen und um stets neue Produkte zu erfinden.
1901 bringt Jacques Favarger die Milchschokolade „Les trois Suisses“ auf den Markt, nach einem Verfahren, das erst kurz zuvor fabrikreif wurde. Die Firma nannte sich damals „Schokoladenfabrik und Teehandel“. 1922 erfinden seine Nachkommen „Avelines“ und 1932 „Nougaline“.
Das Haus Favarger
Die Schokolademanufaktur Favarger verkaufte die meisten ihrer Produkte im Kanton Genf, und das obwohl im Jahre 1907 eine Niederlassung in Saint-Étienne (France) gegründet wurde und die Produkte auch in weiter entferntere Gegenden exportiert wurden: die Firmenbücher weisen tatsächlich Kunden aus der Ukraine, Skandinavien, Syrien, Ägypten oder Italien aus.
Die Schweiz, und ganz besonders die französische Schweiz, ist nach wie vor die eigentliche Heimstätte des Hauses Favarger, während seine Produkte überall in Europa, im Mittleren Osten und in Asien zu finden sind.